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Geboren wurde Katharina Hörnschemeyer in Thiene bei Alfhausen. Nach einer pädagogischen Ausbildung
zur Handarbeitslehrerin in Berlin studierte sie von 1915-1917 an der Kunstakademie in Düsseldorf.
Von dort aus zog sie nach Essen, wo sie als Lehrerin und Kunsterzieherin tätig war. 1932 schuf sie
eine große Madonna, die anlässlich des 1. Katholikentages in Deutschland im Folkwangmuseum in Essen
ausgestellt wurde. Heute befindet sich dieses Werk im Diözesanmuseum Osnabrück. Etwa um 1943/1944
fertigte sie zusammen mit Johann Dinnendahl (Telgte) Tausende der so genannten "Feldkrippen" an, die
den Soldaten an die Ostfront geschickt wurden. Schon 1933 schuf sie ihren einmaligen Krippenblock
"Christkind mit Faust" als Protest gegen das neue Regime. Nach ihrer vorzeitigen Pensionierung im
Jahre 1944 ließ sie sich in Osnabrück nieder und war auch weiterhin künstlerisch tätig. Von 1952-1957
war sie dann noch einmal an der Ursulaschule in Osnabrück als Kunsterzieherin tätig, wo sie sich
besonders der Batik zuwandte.
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Feldkrippe, Osnabrück
Keramik, 5x8 cm, 1942/43
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